Georg-Simon-Ohm-Preis 2017 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Bild: Moritz Kopetzki
Bild: Moritz Kopetzki

Moritz Kopetzki
Hochschule für Angewandte Wissenschaften München

 

Für seine Abschlussarbeit im Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik mit dem Titel „Mikroelektronische Systeme zur Erzeugung und Charakterisierung eines Hochvakuums in einem verkapselten TO-Gehäuse“. Kopetzki leistet damit einen innovativen Beitrag zu mikrotechnischen Systemen, die einen Hochvakuumbetrieb erfordern. Unmittelbare Anwendungen ergeben sich zum Beispiel für integrierte Feldemissions-Elektronenquellen zur Röntgen-Fluoreszenz-Spektrometrie."


Moritz Kopetzki studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften München im Bachelorstudiengang Physikalische Technik und anschließend im Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik. In einem Praxissemester und als Werkstudent im Bereich Forschung und Entwicklung der Firma KETEK konnte er seine im Studium erworbenen Kenntnisse anwendungsnah erweitern.


Moritz Kopetzki leistet mit seinen Untersuchungen einen innovativen Beitrag zu mikrotechnischen Systemen, die einen Hochvakuumbetrieb erfordern. Durch Integration von miniaturisierter Ionengetterpumpe und Pirani-Vakuummeter in einem gasdicht verschlossenen Gehäuse konnte er ein Modul mit zuverlässiger Mikro-Vakuum-Umgebung erzeugen, welches in Feldemissions-Elektronenquellen angewendet werden kann.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.