Georg-Simon-Ohm-Preis 2010 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Jan Mathis Kaster
Bild Roswitha Kaster


Jan Mathis Kaster

Fachhochschule Aachen und

Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg

 

 

"Untersuchungen zur Specklereduktion bei der Infrarot-Laser gestützten Ferndetektion von TNT-Oberflächenkontaminationen"


Der Physik-Ingenieur Jan Mathis Kaster erhält den mit 1.500 Euro dotierten „Georg-Simon-Ohm-Preis“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Der 26-Jährige wird für Entwicklung einer Apparatur zum Nachweis von Sprengstoffspuren auf Oberflächen ausgezeichnet. Die Sprengstoff-Detektion erfolgt mit Hilfe eines Infrarot-Lasers, der die betreffende Probe abtastet.

 

Jan Mathis Kasters besondere Leistung besteht darin, dass es er durch einen technischen Kunstgriff störende Lichtreflexe der Probenoberfläche unterdrücken konnte. Derlei „Speckle-Muster“ würden ansonsten den Nachweis von Sprengstoff empfindlich behindern.

 

Kaster ist Absolvent der Fachhochschule Aachen. Die nun preisgekrönte Arbeit entstand im Rahmen seiner Diplomarbeit am Freiburger Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik. Inzwischen ist er Doktorand am Münchner Max-Planck-Institut für Quantenoptik.